oranges Feld Text vergroessern Sitemap SucheLogo des evangelischen Krankenhauses WeselLogo des Marienhospital Wesel
Logo des Brustzentrum Wesel Foto eines Frauengesichtesgruene Flaeche
feldorangeunten

Pathologie

Die Pathologie ist ein Fach der Medizin. Sie beschäftigt sich mit der Erforschung der Ursachen von Krankheiten, Krankheitsverläufen und Folgen von Krankheiten im menschlichen Körper.

Das Aufgabenfeld eines Pathologen in der heutigen Zeit umfasst unter anderem:
Histologie
Schnellschnittuntersuchungen
Immunpathologie
Molekularpathologie

Histologie

Die operativ entfernten Gewebeproben, Organe oder Organteile eines Menschen werden vom Pathologen mit bloßem Auge, d.h. makroskopisch und anschließend histologisch, d.h. unter dem Mikroskop untersucht. Mittels spezieller Färbetechniken können an den histologischen Schnittpräparaten z.B. eingelagertes Eisen, Fremkörper, Bakterien, Pilze etc nachgewiesen werden.
Nur so kann eine definitive Diagnose gestellt und eine entsprechende Therapie ausgewählt werden. Die histologische Beurteilung erlaubt eine Differenzierung zwischen einem entzündlichen, reaktiven oder tumorartigen Prozess. Zusätzlich ist eine Aussage über die Ursache einer Entzündung möglich. Der Tumor kann in gut- oder bösartig unterschieden werden.

Schnellschnittuntersuchungen

Bei der Schnellschnittuntersuchung werden Gewebeproben eines Patienten, der noch auf dem Operationstisch in Narkose liegt , d.h. intraoperativ, mittels der Gefrierschnitttechnik untersucht. Mittels dieser Technik kann z.B. geklärt werden, ob der entfernte Tumor gut- oder bösartig ist und ob die Resektionsränder tumorfrei sind. Der Operateur kann in einer Sitzung eine adäquate Operation durchführen. Dem Patienten kann so möglicherweise ein weiterer operativer Eingriff in Narkose erspart bleiben.

Immunpathologie

In der Immunpathologie werden Zellen oder Gewebeproben mittels Antikörper auf spezielle Eigenschaften untersucht. Für die Therapie eines Mammakarzinoms ist es u.a. wichtig zu wissen, ob die Tumorzellen für Östrogen – oder Progesteron- Hormonrezeptoren positiv oder negativ sind.
Die Bestimmung sogenannter Tumormarker als Prognosefaktor oder Überwachungsparameter in der Tumornachsorge sind weitere Beispiele für immunpathologische Untersuchungen.

Molekularpathologie

Die Molekularpathologie ermöglicht das Erkennen und Klassifizierung von Veränderungen am Erbmaterial (genetischen Material einer Zelle). Diese Veränderungen sind mit dem Mikroskop nicht sichtbar. Mittels spezieller Verfahren wie z.B. der in situ Hybridisierung, Polymerasekettenreaktion (PCR), der Fluoreszens-in-situ-Hybridisierung (FISH) etc können solche Erbfehler aufgedeckt und beurteilt werden. So können z.B. auch Viruspartikel, die für eine Entzündung oder die Umwandlung in eine bösartige Zelle verantwortlich sind, erkannt und typisiert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.pathologie-wesel.de

Kontakt:

Überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft

Standort Wesel

Institut für Pathologie
Frau Dr. med. A. Neuber und Partner

Kolpingstraße 7
46483 Wesel
Tel.: 0281 – 338220
E-Mail: praxis@pathologie-wesel.de

© 2007 Brustzentrum Wesel